Genomanalyse und patientenindividuelle MedizinPersonalisierte Medizin – oder besser "individualisierte Pharmakotherapie"?Der Einsatz von Kenntnissen aus dem einzelnen Patientengenom optimiert zukünftig Diagnose und Medikation. Die daraus abgeleiteten individuellen Prozesse im Einzelpatienten liefern den Ansatz, die bisherige Therapieauswahl – oft als statistisches Suchen nach dem wirksamsten Prinzip für eine Kohorte - zielgerichtet für den Einzelnen zu gestalten. Die Frage nach Wirksamkeit und Verträglichkeit von neuen oder auch altbekannten Substanzen wird sich ganz anders – nämlich auf das Individuum bezogen – stellen. In diesem „talk about“ sprechen wir mit Frau Dörthe Deutschbein über die Sicht der KV zur Genomanalyse und zur „patientenindividuellen“ Medizin.
Qualitätspreis 2012 des Förderkreises Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein e. V.Der Förderkreis Qualitätssicherung im Gesundheitswesen in Schleswig-Holstein e.V. verleiht alle zwei Jahre einen mit 3.000 Euro dotierten Qualitätspreis für herausragende Leistungen im deutschen Gesundheitswesen. Verlängerung der Bewerbungsfrist: 01. Mai 2012Bewerbungen können bis zum 01. Mai 2012 eingereicht werden!mehr... |
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Zu den Artikeln (Autor: Prof. Dr. Theo Dingermann) |
Herbstsymposion 2011 – 28. Oktober 2011
Individualisierte Pharmakotherapie in Zukunft nur nach Genanalyse?
Das jüngste Symposion des Förderkreises beschäftigte sich mit den neuen Möglichkeiten einer individualisierten Therapie durch die Kenntnisse der Informationen aus dem persönlichen Genom des Patienten – auf den einzelnen Patienten optimiert in Diagnose und Medikation. Das menschliche Genom ist entschlüsselt. Immer mehr Zusammenhänge zwischen dem Erbgut und der Prädisposition für bestimmte Erkrankungen, aber auch von individuellen pharmakodynamischen Prozessen zum Ab- bzw. Aufbau wirksamer Prinzipien im Rahmen der Arzneimitteltherapie kommen ans Licht. Die Kenntnis dieser Prozesse liefert den Ansatz, die bisherige Therapieauswahl – oft eher auf statistische Suchstrategien nach dem wirksamsten Prinzip beruhend - zielgerichtet zu gestalten. Damit führt man auch bisher unerkannte Seiten von bereits bekannten (die Tatsachen zeigen, dass dies oft eine irrtümliche Annahme ist) Substanzen einer effektiveren Therapie zu. Allerdings zeigte die Diskussion auch den noch weiten Weg bis zur breiten Umsetzung – von der richtigen Terminologie bzw. dem gemeinsamen Verständnis bis hin zur Umsetzung in konkret abgestimmte Behandlungsstrategien aller Sektoren in der Behandlung.
Die Vorträge und Fotos der Veranstaltung
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Zur FotogalerieDie Vorträge (nur für Mitglieder) Flyer Symposion 2011 |
"Telemedizin – eine unendliche Geschichte?"
Im Interview mit dem Präsidenten der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Dr. med. Franz-Joseph Bartmann wird nicht nur die Abgrenzung der Begriffe Telematik und Telemedizin deutlich, sondern auch Fragen zur Akzeptanz der Telemedizin in der Ärzteschaft geklärt. Außerdem werden provokante Fragen aufgeworfen – und beantwortet.
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Interview mit dem Präsidenten der Ärztekammer Schleswig-Holstein Dr. med. Franz-Joseph Bartmann vom 22.03.2011 Das Interview (nur für Mitglieder) |
FKQS bietet Übersicht zur Medikation in der Schmerztherapie
Die Arbeitsgruppe Schmerztherapie des Förderkreises Qualitätssicherung e.V. (FKQS) hat einen zusammenfassenden Überblick über die in der Schmerztherapie nach WHO Stufenschema verwendeten Medikamente erarbeitet. Ziele sind eine Standardisierung und Fehlerreduktion bei der Anwendung von Analgetika. Allen Ärzten, die entsprechende Medikamente verordnen, soll die Übersicht für die tägliche Praxis zur Verfügung gestellt werden.
Informationen Übersicht Schmerzpräparate.pdf
Internet-Links zum Thema Schmerz mehr...
Priorisierung als Chance – Verbesserung der Qualität?
Ein Gesundheitswesen, das sich am Solidargedanken und am Subsidiaritätsprinzip orientiert, ist von der Hoffnung getragen, dass die Errungenschaften der modernen Medizin allen Kranken in gleicher Weise und in ausreichendem Maß zur Verfügung gestellt werden können. Diese Hoffnung erscheint heute oftmals trügerisch. Schlagworte wie „begrenzte Ressourcen“, „Rationalisierung“, „Priorisierung“ oder „Rationierung“ kennzeichnen den aktuellen Diskurs. (Quelle: Dtsch Arztebl 2009; 106(12): A-554 / B-474 / C-458)
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Interview mit Herrn Dipl. päd. Christoph Kranich, Verbraucherzentrale Hamburg vom 21. Juni 2011 Die Interviews (nur für Mitglieder) |







