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Interviews

Unsere Interview-Reihe Talk about…

  • erscheint monatlich exklusiv für Mitglieder.
  • liefert Hintergrundinformationen zu aktuellen regionalen und überregionalen gesundheits- und arzneimittelpolitischen Themen.
  • beleuchtet die aktuellen Themen aus verschieden Blickwinkeln.
  • spricht mit den „Entscheidern“ im Gesundheitswesen.

Die Themen

fotolia 51199542 webalt + krank = abgeschoben!

Müssen wir unsere Versorgungskonzepte für
alte und kranke Menschen überdenken?

Wir werden immer älter. Das ist individuell sehr schön, gesellschaftlich bereits eine Herausforderung. Alter ist oft - aber nicht zwingend - verbunden mit Krankheit. Die Kombination aus Alter und Krankheit ist nicht nur individuell unangenehm, sondern gesellschaftlich ein Sprengsatz. Viele Krankheiten werden mit unflexiblen Versorgungskonzepten mehr schlecht als recht behandelt.

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 Genomanalyse und patientenindividuelle Medizin

Personalisierte Medizin – oder besser "individualisierte Pharmakotherapie"? Lässt sich die Arzneimittel-Therapie individuell auf jeden Patienten ausrichten? Die individuelle Therapie – optimiert in Diagnose und Medikation: Ein alter Traum der leidenden Menschheit könnte Wirklichkeit werden, nachdem das menschliche Genom entschlüsselt wurde und immer mehr Zusammenhänge zwischen dem Erbgut und der Prädisposition für bestimmte Erkrankungen ans Licht kommen.

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"Telemedizin – eine unendliche Geschichte?"

Im Interview mit dem Präsidenten der Ärztekammer Schleswig-Holstein Dr. med. Franz-Joseph Bartmann wird nicht nur die Abgrenzung der Begriffe Telematik und Telemedizin deutlich, sondern auch Fragen zur Akzeptanz der Telemedizin in der Ärzteschaft geklärt. Außerdem werden provokante Fragen aufgeworfen – und beantwortet.

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Priorisierung als Chance – Verbesserung der Qualität?

Der ehemalige Präsident der Bundesärztekammer Dr. Hoppe hat vor einiger Zeit eine offene Debatte über die Priorisierung im Gesundheitswesen gefordert und eine Diskussion in einer breiten Öffentlichkeit entfacht. Das unbegrenzte Leistungsversprechen der Politik könne angesichts begrenzter Ressourcen nicht erfüllt werden, sagte Hoppe bei der Eröffnungsveranstaltung des 112. Deutschen Ärztetages in Mainz.

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Selektivverträge in Schleswig-Holstein

Das Gesundheitssystem-Modernisierungs-Gesetz (GMG) war 2004 der Startschuss für die Integrierten Versorgung und somit der erste Schritt für den Wandel vom „Kollektivvertrag“ zum „Selektivvertrag“ im deutschen Gesundheitssystem. Mit den hausarztzentrierten Verträgen nach §73b SGB V hat dieser Wandel eine neue Qualität erhalten. Die sozialen Systeme werden derzeit auch in Schleswig-Holstein - im Sinn der Leistungsfähigkeit und Effektivität - den veränderten nationalen und internationalen Bedingungen angepasst und nachhaltig geändert.

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Gesundheitsfonds und Morbi-RSA - Auswirkungen für Schleswig-Holstein

Die Finanzierung der GKV wird ab dem 01.01.2009 durch die Einführung des Gesundheitsfonds und die morbiditätsorientierte Weiterentwicklung des Risiko- strukturausgleichs grundlegend reformiert und völlig neu gestaltet. Für den Morbi- RSA sieht das GKV-WSG eine Begrenzung auf bis zu 80 Krankheiten vor. Voraussichtlich werden dabei aber über 70 % der GKV-Ausgaben erfasst. Aufgreifkriterien sind: stationäre oder ambulante Diagnosen bzw. Arzneimittel-informationen.

Einheitlicher Beitragssatz, Zusatzbeiträge für die Versicherten, ausreichende Deckung der Behandlungskosten, Einfluss auf die Honorare – viele neue Fragen werden aufgeworfen.

Was bedeutet das speziell für Schleswig-Holstein? Gehört es zu den Gewinnern oder Verlierern?

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Möglichkeiten und Auswirkungen des §116b

Seit dem 1. April 2007 ist die neue Regelung zur Umsetzung der ambulanten Behandlung im Krankenhaus nach § 116 b SGB V im Zuge des GKV-WSG in Kraft getreten. Schleswig-Holstein hat es sich als erstes Bundesland auf die Fahnen geschrieben diese Regelung umzusetzen und die schnell eingegangenen Anträge der Krankenhäuser zu bearbeiten. Die Beteiligtenrunde hat dann nach vielen Sitzungen am 06.11.2007 eine Anzahl von Anträgen nach § 116 b SGB V positiv beschieden.

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Zielvereinbarung in S-H und Rabattverträge

Die KV Schleswig-Holstein hat mit den Krankenkassen für das Jahr 2007 eine Zielvereinbarung zur Steuerung der Arzneiversorgung getroffen, die die Bonus-Malus-Regelung ablöst. Zur Realisierung von Einsparpotenzialen wurden für definierte Verordnungsbereiche so genannte Leitsubstanzen vereinbart. Darüber hinaus wurden jeweils zwei Zielwerte vereinbart. Diese Regelung beinhaltet viele Veränderungen, die auf alle Beteiligten zukommen - und die teilweise noch zu Unsicherheiten führen.

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